Die Freisinger Gastwirte des Hofbrauhauskeller und des Gasthaus zum Löwen werden von Süddeutsche Zeitung Redakteur Christian Gschwendtner medial unter Druck gesetzt. In einem Online-Artikel vom 22.01.2016 und in der darauf folgenden Printausgabe nimmt die SZ die Wirte bereits im Titel ins „Kreuzfeuer“. Dies erinnert sprachlich an bekannte Parolen der linksextremen Szene.

Der Gastwirt des Hofbrauhauskeller Harald Schrott will sich davon aber nicht beeindrucken lassen und reagiert auf Facebook gelassen aber feinsinnig mit einem Zitat von Thom Renzie. „Unmündig bleibt, wer sich medial bedienen lässt und sich die servierten Wahrheiten unhinterfragt zu eigen macht.“ Auch Günter Wittmann vom Gasthaus zum Löwen lässt sich davon nicht beirren. Vielmehr musste der SZ-Redakteur Gschwendtner in einem persönlichen Gespräch zurückrudern.

Mit Unverständnis reagiert der Pressesprecher des AfD Kreisverbandes Oberbayern-Nord, Johannes Huber, auf die wiederholte Inanspruchnahme der Gaststätten für die Interessen der Süddeutschen Zeitung. „Sowohl beim Hofbrauhauskeller Freising als auch beim Gasthaus zum Löwen handelt es sich um Gaststätten mit hoher gastwirtschaftlicher Qualität. Diese spiegelt sich in den durchweg positiven Bewertungen auf verschiedenen Online-Portalen wieder. Eine Politisierung von außen, wie sie die Süddeutsche Zeitung in Anlehnung an einschlägige Online-Kommentare betreibt, kann daher zum betriebswirtschaftlichen Schaden der beiden Lokale führen. Dies wäre ein fatales Zeichen für das Freisinger Hotel- und Gaststättengewerbe und allgemein für die bayerische Wirtshauskultur.“