Gründung des Kreisverbandes Freising-Pfaffenhofen der Alternative für Deutschland (AfD) und Wahl des Vorstandes

Freising, Pfaffenhofen, 21.02.2016 – Der AfD-Kreisverband Freising-Pfaffenhofen hat sich gegründet und der neue Vorstand wurde gewählt. Auf der Mitgliederversammlung am 20.02.2016 in Aufham bei Schweitenkirchen wurde der neue Kreisverband, der die Landkreise Freising und Pfaffenhofen umfasst, aus dem ehemaligen Kreisverband Oberbayern-Nord gegründet.

In einer ordentlichen Wahl wurde Andreas Strixner (30) aus Jetzendorf zum Vorsitzenden gewählt. Bernhard Kranich (51) aus Zolling übernimmt das Amt des 1. stellvertretenden Vorsitzenden. Johannes Huber (29) aus Nandlstadt wurde zum 2. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und Tobias Teich (32) aus Geisenfeld fungiert als 3. stellvertretender Vorsitzender. Als Schatzmeister ist Jonas Weiß (26) aus Pfaffenhofen gewählt, als stellvertretender Schatzmeister Markus Schirling (42) aus Au i.d. Hallertau. Klaus Sobel (54) aus Freising übernimmt das Amt des Schriftführers und Enrico Ladewig (27) aus Freising ist stellvertretender Schriftführer. Zusätzlich wurden zwei Beisitzer in ihr Amt gewählt: Yulia Fabrika (34) aus Au i. d. Hallertau und Wilhelm Seefried (39) aus Freising.

Im Anschluss an die Wahlen wurde mit den Mitgliedern vor allem über die künftigen kommunalpolitischen Themen und Aktionen diskutiert. Der Kreisvorsitzende Andreas Strixner, erklärt dazu:

„Im Fokus der künftigen Arbeit des Kreisverbandes Freising-Pfaffenhofen wird die kommunalpolitische Verankerung stehen. Dazu wird vom Vorstand und den Mitgliedern in den nächsten Monaten ein auf die Region zugeschnittenes Kommunalprogramm erarbeitet. Die Mitglieder und Interessenten sind dabei eingeladen, ihre Vorstellungen für die Landkreise Freising und Pfaffenhofen auf den AfD-Mitglieder- und Interessententreffen und in speziell dafür eingerichteten Arbeitsgruppen einzubringen. Diese finden regelmäßig in Freising, Pfaffenhofen, Au i. d. Hallertau und Geisenfeld statt. Zum Abschluss des Prozesses werden die Mitglieder zum Programm befragt, und dieses auf einer Mitgliederversammlung direktdemokratisch beschlossen.

Damit soll die Grundlage für die Ausrichtung des Kreisverbandes auf die nächsten Wahlen gelegt werden. Diese stehen im Jahr 2017 mit der Landratswahl für den Landkreis Pfaffenhofen und der kommenden Bundestagswahl an.

Die Mitglieder des Kreisverbandes sprechen sich bisher klar gegen die Straßenausbaubeitragssatzung aus. Wir sehen darin eine Zwangsenteignung von vor allem Eigenheimbesitzern, die weder genug verdienen noch die zusätzlichen Ausgaben aus laufenden Mieteinnahmen bestreiten können. Der Breitbandausbau des Internets muss ebenfalls wieder verstärkt in den Fokus der Kommunalpolitik gerückt und weiter intensiviert werden. Versprochen wurde von den Altparteien viel, gehalten leider wenig. Wer den Wirtschaftsstandort Deutschland auch und gerade in den Regionen schützen und für die Zukunft stärken will, wird nicht umhin kommen, mit größeren Investitionssummen unsere Region für Arbeitgeber und Arbeitnehmer attraktiv zu halten.

In der vorherrschenden Debatte um die aktuelle Asylpolitik zeigt sich nicht nur eine Hilflosigkeit der Regierung und der kommunalen Behörden, es sind bereits weitreichende Folgen für die Bürger und für die Gesellschaft als Ganzes eingetreten. Wird hier nicht umgehend entgegengesteuert und geltendes Recht wieder eingehalten, werden wir die Lage bald nicht mehr unter Kontrolle haben. Das Asylrecht darf nicht länger für die unbegrenzte Einwanderung missbraucht werden.“