Johannes Huber – Portrait des Bundestagskandidaten

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Johannes Huber – Portrait des Bundestagskandidaten

Folgender Steckbrief des Bundestagskandidaten wurde der lokalen Presse (Moosburger/Hallertauer Zeitung) beantwortet:

Name: Johannes Huber
Geburtsdatum: 12.01.1987
Wohnort: Nandlstadt
Familienstand: ledig
Beruf: Finanzbuchhalter
Partei: AfD (seit 03/2014), stellvertretender Kreisvorsitzender (seit 02/2016), Direktkandidat Bundestag (seit 02/2017), Listenkandidat AfD Bayern Platz 13 (seit 05/2017)
Hobbys: Politik, Sport, Volkstanz, Lesen

Gründe für Ihre Kandidatur: Die aktuelle Politik der Bundesregierung unter der CSU und Angela Merkel muss Stück für Stück zum Besseren verändert werden, weil die Bürger endlich gefragt werden müssen, ob sie diese Politik mittragen wollen oder nicht. Diese Kernforderung nach bundesweiten Volksabstimmungen gemäß Schweizer Vorbild kann man nicht anonym umsetzen, sondern dazu muss man Gesicht zeigen.

Zusätzlich bitte ich Sie um knappe Antworten auf diese Fragen:

1. Der Staatshaushalt ist prall gefüllt. Wie sollte Ihrer Meinung nach mit dem Geld umgegangen werden?

Die Abgaben müssen jetzt für alle Bürger gesenkt werden. Wir fordern eine Senkung der Mehrwertsteuersätze um ganze 7%, auch damit Wohneigentum als wichtigste Altersvorsorge erschwinglich ist und damit Mieter sich das Wohnen mit mehr Geld in der Tasche besser leisten können.
Ebenfalls müssen die Erziehungszeiten von Eltern mit einer angemessenen Rentenerhöhung besser berücksichtigt werden. Denn wer Kinder großzieht und Rentenversicherungsbeiträge leistet, trägt doppelt zur Sicherung der Renten bei.
So müssen die derzeit für die Migrationspolitik mobilisierten jährlichen Milliardenbeträge wieder mehr in die Stabilisierung der Alterssicherung der einheimischen Bevölkerung umgelenkt werden. Denn wer ein Leben lang gearbeitet und in die Sozialkasse einbezahlt hat, muss später mehr haben und Arbeit muss sich generell wieder lohnen.

2. Die Themen Migration, Innere Sicherheit und die Türkeipolitik beherrschen die Schlagzeilen. Wie beurteilen Sie diesbezüglich die Arbeit der Bundesregierung und für welche Strategien würden Sie sich stark machen?

a) Migration:
Die Migrationspolitik der Merkel-Regierung ist ein komplettes Versagen. Denn es kann nicht sein, dass ohne Pass jeder in das Land rein, aber niemand mehr zurückgebracht werden kann. Der größte Skandal ist, dass die Migranten sogar mit Sonderzügen illegal nach Deutschland gebracht wurden. Laut Artikel 16a Grundgesetz ist die Obergrenze bei 0 und Asyl kann vorübergehend nur politisch Verfolgten gewährt werden, was weniger als 2% der Asylbewerber sind. Jeder Migrant, der ohne gültiges Visum von außerhalb der EU kommt und auf dem Landweg die deutsche Grenze passiert, hat dabei gegen die europäischen Dublin-Abkommen und gegen das Grundgesetz verstoßen und ist folglich illegal in Deutschland. Illegale Einwanderer müssen unverzüglich wieder ausgewiesen werden, denn es ist nicht länger zu akzeptieren, dass sich in Deutschland über 500.000 abgelehnte Asylbewerber und Unzählige ohne Registrierung aufhalten und die CSU-Landesregierung praktisch keine Rückführungen mehr durchführt. Als ein Fluchtanreiz sind auch die Geldleistungen wieder auf Sachleistungen umzustellen.

b) Innere Sicherheit:
Wir müssen die Sicherheit in unserem Land wieder zurückgewinnen. Denn Deutschland ist unter der CDU/CSU/SPD-Bundesregierung innerhalb eines Jahres im Ranking der sichersten Reiseländer von Platz 20 auf Platz 51 abgestürzt und es gab sogar Terroranschläge. Dazu müssen wir nicht nur die Polizei personell und materiell stärken, sondern auch die Ursache, die großteils islamische Masseneinwanderung benennen und stoppen. Als eine Fluchtursache sind dabei auch Auslandseinsätze deutscher Streitkräfte für fremde Interessen zu stoppen.

c) Türkeipolitik:
Die Beziehungen zur Türkei müssen neugestaltet werden. Die aktuelle Politik und der Ausbau der Macht für Erdogan geben Anlass zur Sorge und zeigen, dass sich die Türkei noch weiter von Europa und der westlichen Kulturgemeinschaft entfernt hat. Die Mitgliedschaft der Türkei in der NATO ist daher zu beenden, um eine mögliche Mithaftung zu verhindern. Alle an die Türkei gewährten Geldleistungen sowie das Sozialversicherungsabkommen müssen gestoppt und die Beitrittsverhandlungen zur EU abgebrochen werden.

3. a) Zur Verkehrspolitik: Welche sind die größten Herausforderungen im Landkreis?
Die größten Herausforderungen sind die Frage zur Dritten Startbahn am Münchner Flughafen sowie die Verkehrsentlastung der Stadt Freising.

b) Sind Sie für die dritte Startbahn am Münchner Flughafen?
Hier müssen nicht die Politiker, sondern die Bürger gefragt werden. Aus demokratischer Sicht müsste das Ergebnis des ersten Bürgerentscheids von allen Beteiligten akzeptiert werden. Weil die Bindungsfrist ausgelaufen ist, darf ein neuer Bürgerentscheid zur 3. Startbahn aber nur dann gestartet werden, wenn auch die Menschen in den betroffenen Landkreisen gefragt werden. Dabei dürfen Bürgerentscheide nicht – wie von der CSU – dazu missbraucht werden, solange abzustimmen, bis ein positives Votum herauskommt.

c) Wie soll der Staat mit der Diesel-Abgasaffäre umgehen?
Der Staat muss die Diesel-Affäre richtig einschätzen. Sie ist sicherlich ein Schaden für die bayerische und deutsche Wirtschaft, wenngleich wie bei der VW-Affäre der Einfluss der amerikanischen Institutionen kritisch überprüft werden muss. Die Bundesregierung muss sich insgesamt der Verantwortung über die Vielzahl der Arbeitsplätze in der Automobilindustrie und den Zulieferern bewusst sein. Der Diesel an sich ist dabei nicht so schlecht, wie er jetzt gemacht wird, denn aufgrund seines hohen Wirkungsgrades und niedrigen Verbrauchs ist er sogar weniger umweltschädlich. Mit einem Diesel-Verbot wäre keine Umwelt gerettet, weil nur ein Teil des Feinstaubs aus dem Motor entsteht, aber zwei Drittel auch beim Elektroauto durch den Gummiabrieb der Reifen und die Bremsen. Mein Anliegen wäre, dass die Abgastests ab sofort mit Serienfahrzeugen im normalen Straßenverkehr stattfinden müssen – das hat bei den LKWs die Fahrzeughersteller zu einer Reduzierung des Schadstoffausstoßes um 90% motiviert.

d) Was halten Sie von der „Infrastrukturabgabe“ (Pkw-Maut in Deutschland)?

Die Pkw-Maut lehne ich ab. Das ist ein klassisches Eigentor der CSU, weil vor allem die Bürger in Bayern und Deutschland davon betroffen sind. Angesichts der derzeit hohen Steuer- und Abgabenbelastung brauchen die Bürger nun wirklich keine weitere Belastung. Die Nachteile werden deutlich überwiegen und es wird bspw. Probleme mit sog. Mautflüchtlingen geben, die statt der Autobahn die Umgehungsstraßen benutzen und die regionalen Anwohner mit Lärm und Abgasen belasten werden.

By |September 20th, 2017|Allgemein|