Rede des stellvertretenden Vorsitzenden des AfD Kreisverbands Freising-Pfaffenhofen, Johannes Huber, anlässlich des Themenabend in Freising „Deutschland vor dem Wandel“.
Als weitere Redner waren geladen: Bernhard Kranich (Kreisvorsitzender AfD FS-PAF), Katrin Ebner-Steiner (Mitglied im Landesvorstand AfD Bayern), Hans-Jörg Müller (Vorsitzender Mittelstandforum der AfD) und Andreas Kalbitz (Fraktions-Vize AfD Landtagsfraktion Brandenburg).

Liebe Gäste,
Deutschland braucht einen politischen Wandel.

Denn wie ist der Stand in unserem Land Ende des Jahres 2016:
Kanzlerin ist immer noch jemand, die bei wichtigen Entscheidungen wie der unkontrollierten Grenzöffnung im Herbst 2015 nicht die Bürger und nicht einmal mehr den Bundestag fragt, sondern autoritär und undemokratisch selbst bestimmt, was sie für richtig hält.
Dass es im Bundestag dazu keinen Aufschrei gab, zeigt nur, dass es auch keine Opposition mehr gibt, die den Namen verdient.
Ob EU und Euro, Energiewende, unkontrollierte Migration und damit einhergehend Islamisierung und Terrorgefahr: an vielen Stellen wird das Recht gebeugt und andersdenkende rechtsschaffende Personen ihrer freien Meinungsäußerung beraubt oder bis auf das Übelste diffamiert.
Das alles nur, um die Illusion aufrecht zu erhalten, dies sei alles alternativlos.
Leidtragend ist vor allem die einheimische Bevölkerung, die zunehmenden wirtschaftlichen, Armuts- oder Sicherheitsrisiken ausgesetzt ist – Kinder genauso wie erwerbstätige Erwachsene und Rentner.

Aber – und jetzt die gute Nachricht – das alles ist nicht mehr alternativlos, auch wenn es Frau Merkel gerne so hätte. Denn seit 3 Jahren gibt es eine Partei, die angetreten ist, Deutschland wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen – die Alternative für Deutschland.
Und das ist auch unsere Alternative für die geliebte bayerische Heimat.
Denn wer ist seit 11 Jahren in der Regierung und trägt am Ende jeden Schritt mit?
Die CSU mit ihren Papiertigern Seehofer und Konsorten!
Uns muss allen klar sein: Wer bei der Bundestagswahl CSU wählt, bekommt Merkel!

Der politische Wandel muss aber über die herkömmliche Parteipolitik hinausgehen.
Was wir wieder brauchen, ist wirkliche Liebe zu unserem Heimatland, zu Bayern genauso wie zu Deutschland und zu einem echten Europa der Vaterländer.
Und wir besitzen diese Liebe bereits in uns, denn was heißt es, wenn viele Bürger aufgrund der Fehlentwicklungen in unserem Land besorgt sind und teilweise Angst haben?
Das heißt, wir wollen das Gute, das schon unsere Eltern und Großeltern aufgebaut haben, nicht verlieren, sondern behalten.
Ja wir dürfen – ohne es zu überhöhen – sagen: Wir lieben dieses Land!

Dagegen ist die Politik von Frau Merkel überhaupt nicht humanitär:
Finanzminister Schäuble – die personifizierte schwarze Null – hat vorgerechnet,
dass man in Deutschland mit 35 Tausend Euro pro Jahr 1 Menschen helfen kann,
in den Herkunftsländern kann man damit 50 Menschen helfen!
Die Politik von Frau Merkel führt aber dazu, dass sich immer weitere Menschen auf den Weg machen über das Mittelmeer und andere Schlepperrouten.
Beatrix von Storch hat es bereits gesagt: „Der Tod von vielen Flüchtlingen steht im direkten Zusammenhang mit der Politik von Frau Merkel.“

Es gibt aber Leute, die „froh“ sind, dass Frau Merkel wieder als Kanzlerin antritt, z. B. der hiesige Bundestagsabgeordnete Erich Irlstorfer.
Sie hätte eine „ordentliche Politik gemacht“ und sich für Europa als „Stabilitätsanker“ erwiesen.
Richtig müsste es heißen, sie hat begonnen, mit ihrer Politik Europa einzureißen.
Denn anstatt Dankbarkeit zu zeigen für unsere europäischen Nachbarn, welche die Flüchtlingskrise erst einmal eingebremst haben, nehmen die Vorbehalte unserer Nachbarn vor allem gegenüber Deutschland nämlich deswegen zu, weil Ihnen infolge der Flüchtlingsquote per Zwang etwas auf diktiert wird, das sie demokratisch gar nicht wollen.
Dabei hat der in Deutschland lebende syrische Autor Bassam Tibi völlig zu Recht gemahnt:
„Eine Völkerwanderung hat noch nie Frieden gebracht.“
Und so geht auch der islamische Terror zu einem Großteil auf das Konto von Frau Merkel und ihren Erfüllungsgehilfen. Wer hier wie Irlstorfer von „ordentlicher Politik“ spricht, nimmt diese ganzen politischen Konsequenzen billigend in Kauf.

Auffällig ist dabei, dass sich das Politik-Establishment selber die größtmögliche Sicherheit gibt,
die Bürger lassen sie aber sprichwörtlich „grenzenlos ungeschützt“.
So liegt es an uns selbst, unsere Traditionen zu verteidigen. Und dazu haben wir jedes Recht.
Da brauchen wir auch keine Obergrenze.
Denn was die CSU hier fordert, gibt es laut unserem Grundgesetz gar nicht.
Das Grundgesetz sagt eindeutig, dass Migranten, die auf dem Landweg nach Deutschland einreisen, sich nicht auf das Asylrecht berufen können, weil alle unsere Nachbarländer sicher sind.
Die Hunderttausende Asylbewerber, die dank Merkel auch ohne Pass und Visum nach Deutschland einreisen konnten, haben folglich illegal die Grenze übertreten oder wurden illegal eingeschleust.
Die AfD fordert daher zu Recht, dass – auch bei persönlicher Härte für den Einzelnen – bei allen Personen, die sich illegal in Deutschland befinden oder deren Asylantrag abgelehnt ist,
die staatlichen Leistungen einzustellen und diese sofort „ausreisepflichtig“ sind.
Das wäre im Übrigen auch eine humanitäre Lösung, die man der AfD immer abspricht.
Wirklich Verfolgte müssten dann keine Sorgen haben, dass es genügend Plätze für sie gibt.

Wir werden es aber nicht schaffen, wenn wir die ganze Welt retten wollen.
Denn die Flüchtlingskrise kostet uns Steuerzahler in einem Jahr mindestens 20 Mrd. Euro –
ohne Kosten für den Familiennachzug.
Die Gesamtausgaben für unsere Rentner belaufen sich dagegen in einem Jahr auf etwa 70 Mrd. Euro.
Ich frage euch, glaubt ihr wirklich, dass die Rente weiter sicher sein wird, wenn immer mehr Rentner folglich immer weniger bekommen?
Und warum wird ausgerechnet den einfachen Leuten ein Verdrängungswettbewerb zugemutet um Wohnung und Arbeit?
Warum geht Integration sogar so weit, dass sich nicht mehr die Einwanderer, sondern – sei es beim Essen in Schulen und Kindergärten, beim Schwimmen im Freibad oder bei winterlichen Märkten – sich die Einheimischen anpassen sollen?

Und es gibt noch eine letzte Entwicklung, die bis weit in die CSU hineinreicht – die linksgrüne Meinungsdiktatur.
Diese entsteht, wenn man meint, alle anderen müssen die eigenen subjektiven Werte teilen –
gehört man selbst doch zu den Guten.
Dabei merken diese Menschen in ihrer Intoleranz gar nicht, dass Verbote von Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit gegen das Grundgesetz verstoßen und sie selbst „totalitär“ handeln.
Dass eine grüne Stadträtin mit Hilfe der Presse diese Veranstaltung bis zur letzten Minute verhindern wollte, ist mittlerweile bekannt.
Die SPD Freising geht sogar neuerdings so weit, unliebsame Funktionäre selbst bei der christlichen Gewerkschaft der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung entfernen zu wollen.
Und das nur, weil dort Referenten eingeladen wurden, die sich für den Frieden in der Welt einsetzen.
Die SPD will anscheinend keinen Frieden, die AfD schon!

So respektiert die Alternative für Deutschland auch, dass es andere Meinungen gibt.
Denn wir stellen uns im Gegensatz zu den Altparteien dem offenen Diskurs, weil wir nichts zu verstecken haben. Die anderen Parteien fürchten aber einen Machtverlust, deshalb greifen sie die AfD auch mit unlauteren bis hin zu kriminellen Mitteln an.

Warum engagieren sich trotz der permanenten Angriffe dennoch so viele Menschen für die AfD?
Weil immer mehr Menschen verstehen, wer sich jetzt nicht engagiert, wacht sehr bald in einem Land auf, das wir uns so nie gewünscht haben.
Und stellen Sie sich vor, es würde die AfD nicht geben – welche Chance hätten die freien Bürger dann, in Deutschland etwas zu verändern?
Seien wir also froh, dass es die AfD gibt. Und wir alle – AfD-Mitglieder, Unterstützer und Wähler – haben zum bisherigen Erfolg beigetragen.
Helfen Sie uns auch, nächstes Jahr in den Bundestag einzuziehen, sie ist nämlich „die letzte Chance, demokratisch und friedlich in Deutschland etwas zu verändern.“

Und auch in Zukunft möchte ich meinen Beitrag leisten:
viele Leute, die der AfD und mir persönlich nahestehen, sind an mich herangetreten, mich auch mit der Bundespolitik in unserem Wahlkreis zu befassen.
Für dieses Vertrauen bedanke ich mich sehr und kündige hiermit an, dass ich mich bei der nächsten Mitgliederversammlung zur Wahl stelle als Direktkandidat der AfD für die Bundestagswahl.