“Wenn wir es hier schaffen, dann können wir es überall schaffen”. Mit diesen Worten erklärte Hans Olaf Henkel, stellv. Bundessprecher der AfD, die Landtagswahl in Hamburg mindestens zum Teil zu einer “Eisbrecherwahl”, wie es auch schon Christian Lindner für die FDP getan hat. Nach einem oft kritisierten, sehr liberal geführten Wahlkampf ist also die AfD gestern zum ersten Mal in ein westdeutsches Parlament eingezogen. Angesichts der schwierigen Bedingungen wie massive Plakatzerstörungen und der Tatsache, dass Hamburg als traditionell “linkes Pflaster” gilt, ist das Ergebnis von 6,1% durchaus sehenswert.

Auffallend war dabei wiederum, dass die AfD ein um 22% besseres Ergebnis erzielen konnte, als bei den letzten Umfragen prognostiziert worden war. Schon in Sachsen, Thüringen und Brandenburg lag die AfD jeweils um 28%-38% über den letzten Umfragewerten.

Erwartungsgemäß tendenziös wurde wieder einmal von ARD und ZDF berichtet, die keine Gelegenheit ausließen, um unsere Partei in ein schlechtes Licht zu rücken. Auch “Qualitätsmedien” wie SPIEGEL und Zeit kamen dem nach.

Wir gratulieren den Hamburger Afd´lern zum Einzug ins Parlament und hoffen, dass sich dieser Erfolg auch im Mai auf die Wahl in Bremen positiv auswirkt.