Die AfD Freising-Pfaffenhofen hat am Samstag, den 28. Mai 2016 in Freising neben dem Marienplatz einen Info-Stand veranstaltet. Mit zahlreichen Freisinger Bürgern kamen die AfD-Mitglieder ins Gespräch. Darin ging es besonders über die aktuelle Kampagne zum Erhalt des Bargeldes sowie das kürzlich beschlossene Grundsatzprogramm der AfD. Dieses zeichnet sich in erster Linie aus durch eine klare Haltung für mehr direkte Demokratie einschließlich Volksabstimmungen, für ein Europa der Vaterländer im Gegensatz zur zentralistischen EU und für eine deutsche Leitkultur, die sich klar auf das Grundgesetz bezieht und eine weitere Islamisierung Deutschlands ablehnt.

Am gleichen Tag hat neben der AfD auch die islamische Ahmadiyya-Gemeinde einen Info-Stand veranstaltet.
Bernhard Kranich, 1. stellvertretender Kreisvorsitzender, kommentiert dies wiefolgt:
„Die AfD zeigt Präsenz, wenn muslimische Sekten, die vom Ausland bezahlt und gesteuert werden, versuchen, ihr Werk der Indoktrination unter dem Deckmantel der Menschenliebe in unseren christlich geprägten Städten zu vollbringen. Diese Sekte versucht gezielt, das Christentum zu attackieren, in dem sie auf Jahrhunderte zurück liegende Kreuzzüge verweist.
Verschwiegen wird allerdings, wer als Geldgeber hinter diesen Glaubensbrüdern steckt. Sie finanziert sich u.a. durch das systematische Abkassieren von Asylbewerbern muslimischen Glaubens. Ahmadiyya strebt eine Gesellschaftsordnung nach Maßgabe der Scharia an und lehnt die Trennung von Religion und Staat ab. Nach Deutung der Erziehungswissenschaftlerin Dr. Hiltrud Schröter sind in den Schriften der Ahmadiyya antidemokratische, antichristliche und antisemitische Auffassungen zu finden, die die Harmlosigkeit der Ahmadiyya in Frage stellen.
Das hat auch die Staatsanwaltschaft am Landgericht Frankfurt am Main ähnlich gesehen.
Der Stand der Sekte trug das Motto: „Liebe für alle, Hass für keinen.“ In den Schriften der Ahmadiyya wird deren Gründer genau gegenteilig zitiert: „Ich bin gesandt worden, um das Kreuz zu brechen, das Schwein zu vernichten. […] Es wird nur eine Religion in der Welt geben und nur einen Führer. […] Ich bin sicher, dass wenn der Endsieg des Islams kommt – und er wird bestimmt kommen –, dies durch die Ahmadiyya der Fall sein wird.“ (Gründer, zit. vom 4. Kalifen: Rede zur Jahreswende 2000/2001, Weisses Minarett, S.17).
Alle diese Positionen sind mit unserem Grundgesetz und unserer Gesellschaftsordnung nicht vereinbar. Mehr als befremdlich ist es daher, wenn die AFD als „Störenfried“ im Artikel des Freisinger Tagblatts dargestellt wird. Schon eher ist es eine Provokation von Muslimen, die ausgerechnet am Fuße des Dombergs ihre Missionierungsversuche betreiben.
Der Vertreter der Sekte in Freising entlarvt seine Geisteshaltung selbst mit den Worten, er wäre mit „dummen Sprüchen von Passanten“ konfrontiert worden. Das waren wohl Meinungsäußerungen, die mit seiner Sichtweise nicht einverstanden waren. Soviel zum Verhältnis der Sekte zur Meinungsfreiheit. Im Übrigen wird die Ahmadiyya-Gemeinde selbst von der islamischen Weltliga abgelehnt.“